16/04/2021

Weekly #15 April


Die Nachwehen des Sofagate sind abgeklungen – einerseits, weil das Protokoll wohl nicht ganz so falsch war, andererseits, weil man kein neues Fass aufmachen will. „Aussitzen, Lächeln, vorbeigehen lassen“ ist die Devise. Das nennt man dann wohl Diplomatie. -.-.-. Sehr interessant für berufstätige Eltern ist der Schritt in der Schweiz (Zug) mit dem Vorstoß, das Limit von 6.000 Franken bei der Kinderbetreuung aufzugeben und alle Kosten anzusetzen, damit beide Eltern arbeiten können und die Kinder gut betreut werden – bin mal gespannt, wann das in Deutschland jemand aufgreift – denn wer schafft denn mit 4.000 EUR eine angemessene Betreuung im Jahr? Jedes Au-Pair ist teurer. -.-.-. Ob man es feiern will oder nicht – Deutschland hat ab 1. Mai 2021 die erste CEO eines Dax-Konzerns, die alleine entscheidet:  die Spanierin BELÉN GARIJO. .-.-. In Österreich stellt der Bankenverband fest: Kaum Männer gehen in Elternkarenz .... Mehr in den einzelnen Texten und links - viel Vergnügen

Dies fordert die überparteiliche Motion von sechs Kantonsrätinnen und Kantonsräten in der Schweiz von der ALG, der CVP und der FDP. Tabea Zimmermann Gibson (ALG, Zug), die Initiantin dieser Motion sagt: «Eltern können ihr Einkommen nur erzielen, wenn ihre Kinder betreut sind. Mit unserem Vorstoss wird es für die Mütter finanziell interessanter, im Berufsleben aktiv zu bleiben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird dadurch gestärkt mit den entsprechenden positiven Auswirkungen bezüglich einer Steigerung der Frauen in Führungspositionen und des Fachkräftemangels in der Wirtschaft.»

Das Thema steht in Deutschland noch aus …. Aufteilung des Höchstbetrages für die Kinderbetreuung. Haben beide Elternteile die Betreuungskosten getragen, kann jeder seine Aufwendungen grundsätzlich bis zum halben Höchstbetrag von 2.000,00 € geltend machen. Sie dürfen aber in der Steuererklärung gemeinsam auch eine andere Aufteilung des Höchstbetrages von 4.000,00 € pro Kind beim Finanzamt beantragen.

FidAR Präsidentin Monika Schulz Strelow hat gestern beim FidAR-Forum XII vor 1.800 digital zugeschalteten Gästen den ersten Public WoB-Award von FidAR an das WZB verliehen, vertreten durch Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in der Senatskanzlei Berlin, sowie Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB.

... Kanzlerin Merkel hat nach 16 Jahren eine meterdicke Haut. Und Ursula von der Leyen? Sie hat sich inzwischen auch beruhigt und emotional sortiert. Was sollte sie anderes tun? Das vielbeschworene "Learning" aus der Geschichte könnte heißen: Für den nächsten Besuch vorbereitet sein auf alle Eventualitäten und Faltstuhl in die Handtasche packen. Man weiß ja nie.

Sofagate - Betrachtung aus Österreich – Der Standard
Gut zusammengefasst im "Der Standard" aus Österreich ... denn die Frage: Wer steht denn nun höher in der Hierarchie? Gibt es eine gefühlte und eine verordnete? Die EU ist schon ein kompliziertes Gebilde ...

Ein sehr "positionierter Text" von Ralf Schuler, er ist Leiter der Parlamentsredaktion von «Bild». Es geht ihm um die EHE und um GESCHLECHT. Sicher stimmt hier nicht jede*r zu, aber es ist auch immer gut, ein buntes Meinungsbild zu haben …. 

BELÉN GARIJO: „Hart arbeiten allein genügt nicht“ CEO bei Merck ab Mai. Wir bleiben dran und schauen, was noch über sie berichtet wird. 

Es geht um die TV Sendung „Die Höhle des Löwen“ und stellt neue Gründer vor: Männer investieren bei Männern. Interessant, die Reaktion der Frauen darauf: Ein Shitstorm Eigentlich kann man das ganze „Drama“ unter Clickbaiting (Click-Köder) bezeichnen – es geht bei diesem „Nonsense“ lediglich um billige Aufmerksamkeit – aber es haben sich viele Frauen sehr aufgeregt … wie die clicks zeigen. In die Falle gelaufen?

Führungsjobs in der Verwaltung – für Mütter bleibt es schwierig. Bericht aus Bayern vom BR

Je höher die Führungsebene, desto mehr Väter – und weniger Mütter - Praktisch überall im öffentlichen Dienst haben Frauen in Führungspositionen seltener Kinder als Männer. Ob sich was ändert?  Bayerns Ministerin Trautner betonte, dass die öffentliche Verwaltung ein Vorbild sein müsse.

Constanze Hufenbecher ist neu als Vorstand bei Infineon als Chief Digital Transformation Officer bei Infineon Technologies

Vizepräsidentin des Bankenverbands, Susanne Riess: nicht Frauen passend machen, sondern den Wert gemischter Teams im Bewusstsein verankern. Bei Führungspositionen außerhalb des Top-Managements ist der Frauenanteil im Dekadenabstand von rund 22 Prozent auf rund 27 Prozent gestiegen. "Damit sind etwas mehr als ein Viertel aller Führungspositionen unterhalb der Vorstandsebene in Frauenhand. Interessant ist auch, dass sich beim Thema 'Führen in Teilzeit' Erfreuliches tut: Konnte 2010 nur rund ein Prozent der Führungspositionen in Teilzeit ausgeübt werden, sind es 2020 bereits nahezu zehn Prozent. Das Ermöglichen von Führen in Teilzeit stellt stellt eine strukturelle Maßnahme dar, die auf eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben abzielt", sagt Doris Zingl. Kaum Männer in Elternkarenz.

Gehalt – Studie legt offen: Bei Frauen endet die Gehaltsgrenze schon ab 41 -business inside

... bei Männern 10 Jahre später. Das zeigt auch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, der zufolge die Gehaltsdifferenz zwischen Männern und Frauen ab dem 30. Lebensjahr stark ansteigt. Der mittlere Lohn von Frauen stagniere ab der Geburt des ersten Kindes.

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