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23/04/2021

weekly #16 April Girlsday, Earthday, Baerbock


Diese Woche hatte es in sich: Die Grünen nominierten Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin, die Meteorologen melden, dass das Klimaziel 1,2 Grad seit 1990 bereits überschritten ist, Earthday - Leaders der Welt kamen zum "Summit of climate" von Joe Biden - das Thema nimmt an Fahrt auf. Die BASF kündigt Recycling von Altplastik an, Vattenfall spricht zu den 40 Leadern über "electrification of production" - Personalien: VW Betriebsrat, Allianz-Vorständin, Girlday und Gendergerechtigkeit (wie immer sind ist die Auswahl nur begrenzt - zeigt aber den Bezug zu den 17 SDGs)

Bei Deutschlands Führungskräften scheint die Umdeutung zu verfangen. Sie sind offenbar überzeugt davon, dass Baerbocks vermeintliche Schwäche eine Stärke ist; dass sie halten kann, was sie verspricht: einen neuen Spirit ins Kanzleramt zu bringen. Und sie werten diese Ambitionen höher als Expertise im Regieren. Jedenfalls ist das die Botschaft des neuen WirtschaftsWoche-Entscheiderpanels: 26,5 Prozent der deutschen Entscheider würden sich für die Grüne entscheiden, wenn sie die Kanzlerin oder den Kanzler direkt wählen könnten. Damit schafft sie es auf Platz 1.


Annalena Baerbock soll als Kanzlerkandidatin für die Grünen antreten  Der Spiegel

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte haben die Grünen eine eigene Kandidatin für das Kanzleramt aufgestellt: Annalena Baerbock. Sie spricht von einem »neuen Kapitel« für die Partei – und Deutschland, »wenn wir es gut machen«.

Weiterhin entscheiden sich vergleichsweise wenige Frauen für ein IT-Studium oder einen Technikberuf. Nur rund 20.000 der rund 78.000 Informatikstudenten waren 2019 weiblich, ein Anteil von rund 25 Prozent, der sich in den vergangenen Jahren kaum gesteigert hat. 

«Dies ist ein erschreckender Bericht, der von allen Führungskräften und Entscheidungsträgern der Welt gelesen werden muss», sagte Uno-Generalsekretär António Guterres am Montag in New York. Die globale Durchschnittstemperatur lag 2020 etwa 1,2 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Die zehn Jahre von 2011 bis 2020 waren zudem das wärmste Jahrzehnt. Der negative Trend werde sich unabhängig von Klimaschutzmassnahmen noch einige Jahrzehnte fortsetzen, erklären Experten.

Auch wenn sich der Ausstoss der Treibhausgase durch die Pandemie kurzfristig verlangsamte, stieg die Konzentration in der Atmosphäre weiter, wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Montag in ihrem Abschlussbericht über das globale Klima 2020 schreibt. Nach Vorliegen aller Messdaten bestätigt sie ihre Prognose vom Dezember: 2020 war eines der drei wärmsten je registrierten Jahre. Die zehn Jahre von 2011 bis 2020 waren das wärmste Jahrzehnt.

(engl) Forbes  “The negative trend in climate will continue for the coming decades independent of our success in mitigation.” Petteri Taalas, Secretary General of WMO

To maximize a circular economy for plastics, the parties will identify which of the waste plastics provided by REMONDIS could undergo chemical recycling in future. BASF, Quantafuel and REMONDIS have signed a Memorandum of Understanding (MoU) to jointly evaluate a cooperation in chemical recycling including a joint investment into a pyrolysis plant for plastic waste. (Quantafuel is a Norwegen company)

Friday 23 April, the Swedish President and CEO, Anna Borg, was invited by U.S. President Biden to speak at the White House Leaders Summit on Climate. Anna participated in the session “The innovation agenda to build tomorrow’s clean industries”. She explained how Vattenfall, together with partners and customers across Europe, is working to phase out fossil fuels. In particular she highlighted how electrification will change industrial sectors, such as through the world's first fossil free steel project, 'HYBRIT', which is a partnership between SSABLKAB and Vattenfall. Watch her speech about innovation that was presented to 40 world leaders.

VW Betriebsrat Osterloh (fast 65) macht den Weg frei für die Nachfolgerin: Daniela Cavallo, Jahrgang 1975, habe ihre Eignung längst unter Beweis gestellt. In ihrer zweieinhalbjährigen Amtszeit habe sie bereits eine zentrale Rolle beim Umbau wichtiger VW-Standorte für das Zeitalter der E-Mobilität gespielt. Beobachter erwarten mit dem Führungswechsel im Betriebsrat auch einen neuen Kommunikationsstil gegenüber dem Management: In der Sache gilt Cavallo zwar als ähnlich hart wie Osterloh, im Ton ist sie aber zurückhaltender. Osterloh wechselt ins Management: er wird Personalvorstand bei der börsennotierten Lkw-Tochter Traton. Das Salär dort liegt bei zwei Millionen Euro jährlich, ein später Lohn der Mühen, der für einige Kritik sorgen dürfte. (Handelsblatt)

Geschlechtergerechtigkeit

Allianz-Vorständin Jacqueline Hunt fordert Führungskräfte dazu auf, sich für die Lohngerechtigkeit in Unternehmen einzusetzen. "Alle Manager haben die gleiche Verantwortung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede zu verringern, unabhängig davon, ob sie Männer oder Frauen sind", sagte die 52-Jährige gegenüber "Courage" (Ausgabe vom 22. April). Von Tobias Aigner

Geschlechtergerechtigkeit lösen – mit Männern, HeforShe-Botschafter für UN Woman Deutschland  
 Feminismus für Männer ZDF

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