26/06/2021

Weekly # 25 Wahlkampf

Diese Woche zeigt: Wir müssen uns gut informieren, denn es ist Wahlkampf. Dabei geht es leider nicht um die "Großen Dinge" wie Zukunft oder Umsetzung des "Green Deal", sondern um verteilen im hier und jetzt. Wichtig war: Das zweite Führungspositionen-Gesetz hat den Bundesrat passiert und liegt zur Unterschrift bereit, fast vollbracht. Die Parteiprogramme haben wenig Frauen im Fokus - FidAR zeigt dies klar auf. Die Berliner Erklärung ist raus, unterzeichnet auch von EWMD. Das Ehegattensplitting wird endlich noch mal diskutiert.  Gendern, warum und wieso? Im Portrait: Bayer Personalvorständin Lin, KFW Ingrid Hengsten. Kultur der Rechtlosigkeit bei Daimler, eine Darstellung des Anwalts. Klima: Unternehmen gehen voran: Boni für Manager, die das Klima positiv beeinflussen.: Wissenschaftler bemängeln Berechnungsfehler der CO2 Werte bei E-Autos, es ist zu gut berechnet - Alarm: durch Treibhausgase wird das Ozonloch größer.  

Was sagt man dazu?  Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz - der Philosoph Karl Jaspers 

FidAR: keine 100 Tage zur Bundestagswahl Pressemitteilung der Berliner Erklärung zur Bundestagswahl  Frauen in Deutschland brauchen eine neue Politik

Arbeit neu definiert – wie sich Parteien die Zukunft vorstellen 4 Tage Woche?
Homeoffice, Mindestlohn, 4-Tage-Woche: Das versprechen die Parteiprogramme zum Thema „Arbeit“. Ähnlich wie die Union fordern die Freien Demokraten eine wöchentliche Höchstarbeitszeit statt einer täglichen.Das Ehegattensplitting wollen die Grünen für alle neu geschlossenen Ehen abschaffen, lediglich einen gemeinsamen Steuerfreibetrag soll es geben. Für Eltern soll es stattdessen eine Kindergrundsicherung geben, für Alleinerziehende eine Steuergutschrift. Die FDP ist gegen Frauen- oder Diversitätsquoten und möchte stattdessen auf Selbstverpflichtungen setzen.

FidAR in linkedin Der Bundesrat hat heute für die Erweiterung des Führungspositionengesetzes gestimmt! Damit steht dem Inkrafttreten des Gesetzes nun (fast) nichts mehr im Weg.

DIW Auswertung: Zweite Führungspositionen-Gesetz verabschiedet und Auswirkungen 

She-works.de Der Bundestag hat das „zweite Führungspositionen-Gesetz“ beschlossen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) hat aus diesem Anlass eine Analyse veröffentlicht, wie es um Frauen in Vorständen von großen privaten Unternehmen steht. 64 Unternehmen müssten die neue Regelung dann erfüllen, 42 davon tun dies bereits, wie die vorliegende Analyse zeigt. Das sind acht Unternehmen mehr als zum Zeitpunkt der Einigung einer Arbeitsgruppe der Großen Koalition auf den Gesetzentwurf im Herbst 2020. Somit hat das neue geplante Gesetz offenbar bemerkenswerte Antizipationseffekte ausgelöst und dazu beigetragen, dass der Frauenanteil in den Vorständen der betroffenen DAX-Unternehmen innerhalb eines guten halben Jahres von knapp zwölf auf 16 Prozent gestiegen ist.

Die Abschaffung des Ehegattensplittings könnte einer Studie zufolge das Wirtschaftswachstum in Deutschland ankurbeln. Ärmeren Paaren, die darauf angewiesen sind, drohen demnach aber Nachteile.
ZDF RWI-Studie- Ehegattensplitting- Aus bringt 500.000 Jobs
Gendern – Portrait einer Professorin aus Berkley in NZZIhre Texte sind zwar schwer verständlich, die Wirkung ihres Denkens ist aber ungebrochen. Die Berkeley-Professorin hat den Diskurs über die Geschlechterdifferenz radikal verändert. Wie Judith Butler denkt, lässt sich nur verstehen, wenn man weiss, woher sie kommt.

DPA: Gendergerechte Sprache in den Medien – ein Vorstoß und Versuch -Nachrichtenagenturen wollen diskriminierungssensibler berichten - Beispiele für diskriminierungssensible Formulierungen.

Wir berichten über Gender-Studies in EWMD Society auf der Webseite: Studies

Personalien:
Ingrid Hengsster KFW, Personalvorständen Serena Lin der Bayer AG

Aufregung wegen Ingrid Hengster – KfW Vorstand. Manager Magazin, 

Ausgebremst– Süddeutsche Zeitung

Bayer-Personalvorständin verteidigt Diversitätsziele
Bayer Vorständin Lin: Der Leverkusener Konzern mit seinen rund 100.000 Mitarbeitern will bis 2030 Geschlechterparität auf allen Führungsebenen erreichen. Lin, die erst die zweite Vorständin in der Geschichte des 157 Jahre alten Konzerns ist, ist verantwortlich dafür, dieses Ziel umzusetzen und gleichzeitig den vor drei Jahren gestarteten Abbau von insgesamt 12.000 Stellen weiter voranzutreiben.

Die Welt:  Bayer-Personalvorständin Sarena Lin : "Aber wir setzen uns solche Ziele ja nicht um der Quote willen, sondern weil wir davon überzeugt sind, dass der Konzern diverser werden muss, um in Zukunft noch erfolgreicher sein zu können. Wer heute noch ernsthaft glaubt, dass er am Status quo festhalten kann, mit wenig Frauen in Führungspositionen, der wird in der sich verändernden Welt nicht mithalten." 

Daimler: Kultur der Rechtlosigkeit etabliert - Wiwo

Insider.de Wer ist Führungskraft und wer hat welchen Schutz? Was ist, wenn man mit 63 ausscheidet, aber erst mit 67 Rente bekommt? Themen, die alle Manager interessieren sollten. Ein Arbeitsrechtler berichtet von Fällen. „Daimler hat seine Führungskräfte zu Lemmingen erzogen“: Ein Anwalt wirft dem Autobauer vor, ein „Kulturdesaster“ etabliert zu haben. 

Neue Regeln für üppige BoniMehr Geld für weniger CO2: Wie Großkonzerne ihre Manager zum Klimaschutz motivieren – Focus : Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden nun ein Fall fürs Portemonnaie. Unter Druck von Investoren und der Politik knüpfen immer mehr Konzerne die Boni ihrer Vorstände auch an die Senkung von CO2-Emissionen. Darunter sind Konzerne, von denen man dies nicht erwartet hätte. Die Großbrauerei aus Holland Heineken geht voran.

Klima Berechnungsfehler bei Co2 – E-Autos. Auch VW rechnet Autos schön. Nach Diesel-Gate nun Elektro-Gate? Wissenschaftler kritisieren Rechenfehler bei E-Autos - Die Annahme vom Klima-Retter Elektroauto und die Emissionsberechnung der EU basiere aber letztlich auf einem Rechenfehler, sagen nun Wissenschaftler und Forscher technischer Hochschulen. Sie haben sich in einem Brief, der FOCUS Online vorliegt, an die EU-Kommission gewandt, um darauf hinzuweisen, dass die CO2-Emissionen ihrer Berechnung nach in 2030 doppelt so hoch sein werden wie von Brüssel prognostiziert. Die Absender stehen für insgesamt 171 Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebs-Experten, die in der IASTEC (International Association of sustainable drivetrain und vehicle technology research) zusammengeschlossen sind. Den Kern der Beweisführung stellt ein Aufsatz dar, der den sperrigen Titel trägt “The averaging Bias -  a standard miscalculation, which underestimates real CO2 Emissions”. Zur Studie

Klimawandel: Ozonloch über dem Nordpol wird häufiger -Treibhausgase und Erwärmung fördern ozonabbauende Bedingungen über der Arktis - Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, University of Maryland

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