Hall of famous women & men

Jedes Netzwerk hat eine kleine Gruppe von Menschen, die in einer HALL OF FAME geehrt werden. Das sind Juristinnen, Sportlerinnen, Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen .... je nach Ausrichtung des Netzwerkes. Bei der EWMD Society ist das etwas anders, denn wir finden alle Frauen und Männer spannend, die etwas zur Parität der Gesellschaft beitragen. Da unser Fokus auf der Breite liegt, stellen wir auch Menschen vor, die vor Hunderten von Jahren gelebt und gewirkt haben, bis hin zu ganz aktuellen Frauen und Männern.
Wir freuen uns, dass unsere erste Frau in der HALL OF FAME die fast vergessene Juristin Dr. Elisabeth Selbert ist, die 1949 mit drei anderen Frauen das Grundgesetz neu schrieb und die Rolle der Frau in der Bundesrepublik neu definierte: Gleichberechtigung von Mann und Frau. Das wurde bereits zur französischen Revolution durch Olympe de Gouches gefordert, endete damals aber mit der Guillotine.

Wer kann 100 berühmte Frauen nennen? Bei den meisten ist die spontane Nennungen: Angela Merkel und Madame Curie. Dann schaffen es die wenigsten noch auf fünf weitere. Deshalb ist es wichtig, sich mit mindestens 10 der 100 Frauen näher zu beschäftigen und ihre Rolle und Bedeutung in der Geschichte auch heute zu verstehen. Der britische Verlag „Who's Who“ hat sie zusammengestellt.

Eine wichtige Forscherin für Frauen ist Prof. Luise F. Pusch. Sie hat sogar die "Frau des Tages" auf der Website der Frauen-Biographie-Forschung. Die Datenbank hat einen Schatz von über 30.000 Frauen, einzeln zusammengetragen und sichtbar gemacht.
Siehe Wikipedia

Frauen der Demokratie - mit Programm für Schulen: Demokratie Frauen
Podcast von zwei Autorinnen - Frauenleben, breites Archiv

September 21, 2026

Sie dachte Organisationen als soziale Systeme, erfand „Power-with“, prägte Win‑Win‑Konfliktlösung und gilt heute als heimliche Quelle agiler, partizipativer Führung. Ihre Ideen sind aktueller denn je – und machen sie zu einer Ikone moderner Zusammenarbeit Wer sie war – und warum sie ihrer Zeit voraus war Amerikanische Sozialarbeiterin, politische Theoretikerin und ...Weiterlesen

Mary Parker Follett – Mother of Management

September 17, 2026

Politische Arbeit – Parlamentarierin und ParteiMargarete Behm gehörte zu den ersten Frauen, die nach der Einführung des Frauenwahlrechts ab 1918 politische Verantwortung übernahmen. 1919 wurde sie für die Deutsche Demokratische Partei (DDP) in die Weimarer Nationalversammlunggewählt und arbeitete anschließend fast zehn Jahre im Reichstag. Dort konzentrierte sie sich auf Sozialpolitik, insbesondere auf die Verbesserung der Lage von Heimarbeiterinnen und anderen schlecht abgesicherten Berufsgruppen.Sie war eine beharrliche Parlamentarierin, die Gesetzestexte genau prüfte, Änderungsanträge formulierte und immer wieder auf die Lebensrealität arbeitender Frauen hinwies. Zu ihren wichtigsten Erfolgen gehören die Ausweitung der Kranken- und Invalidenversicherung auf Heimarbeiterinnen (1922, „Lex Behm“) sowie das Heimarbeiterlohngesetz von 1923, das Mindestentgelte ermöglichte.Einsatz für Arbeiterinnen – Heimarbeit und konkrete LeistungenBehm war eine der zentralen Stimmen für die Anerkennung und Absicherung der Heimarbeit. Schon vor ihrer politischen Karriere gründete sie den Gewerkverein der Heimarbeiterinnen Deutschlands, der zu einer starken Organisation mit Tausenden Mitgliedern anwuchs. Der Verein bot Leistungen, die es zuvor für Heimarbeiterinnen nicht gab:Rechtsschutz bei Konflikten mit AuftraggebernArbeitslosenunterstützungZuschüsse bei KrankheitWöchnerinnenbeihilfenWeiterbildung und berufliche KurseEinkaufsgenossenschaften zur Senkung der LebenshaltungskostenErholungsheime für gesundheitlich belastete FrauenBehm führte außerdem Lohnverhandlungen mit Unternehmen und setzte sich für verbindliche Lohnlisten ein. Ihre Zeitschrift „Die Heimarbeiterin“ war ein wichtiges Sprachrohr und machte die Probleme der Frauen öffentlich sichtbar.Ihr Hintergrund als LehrerinBevor sie politisch aktiv wurde, arbeitete Margarete Behm viele Jahre als Lehrerin. Sie stammte aus einfachen Verhältnissen, verlor früh ihre Mutter und besuchte später höhere Schulen in Stolp und Berlin. Als Lehrerin an Berliner Gemeindeschulen erlebte sie täglich die Armut vieler Familien und die Abhängigkeit der Frauen von schlecht bezahlter Heimarbeit. Diese Erfahrungen prägten ihr Verständnis von sozialer Ungleichheit und führten sie zu ihrem lebenslangen Engagement für gerechte Arbeitsbedingungen.Ihr Leben mit Margarete WolffZwischen 1910 und 1919 lebte Behm mit ihrer engen Mitarbeiterin Margarete Wolff im „Haus Lehndorf“ in Berlin‑Zehlendorf. Wolff war organisatorisch und politisch eine wichtige Stütze. Gemeinsam planten sie Veranstaltungen, organisierten Vereinsarbeit und unterstützten Frauen in Notlagen. Zeitgenossen beschrieben Behm als warmherzige, überzeugende Rednerin, die bei Versammlungen eine starke Wirkung hatte. Ihr privates Umfeld war eng mit ihrer politischen Arbeit verbunden – das gemeinsame Haus war Treffpunkt, Arbeitsort und Rückzugsraum zugleich. ...Weiterlesen

Margarete Behm 1860-1926

Juli 31, 2026

 * 11.2.1950   †  28.6.2026 Eine analytische Unternehmensberaterin, prägende EWMD‑Moderatorin und internationale Netzwerkerin.Sie ist im Sommer 2026 von uns gegangen. In der EWMD – Hall of Fame soll sie ihren Platz finden. Ein Video mit ihr ganz unten … Beruflicher Werdegang Mathematikerin mit klarem, strukturiertem Denkstil Leitende Rollen in der Unternehmensberatung: Detecon, Diebold, SAP, Software AG ...Weiterlesen

Christiane Eckardt

Juli 12, 2026

Anne Brorhilker ist die Frau, die Deutschlands größten Steuerskandal nicht nur verstand, sondern beharrlich aufrollte. Über Jahre kämpfte sie als Oberstaatsanwältin in Köln gegen internationale Finanzakteure, politische Blockaden und strukturelle Hürden – und blieb standhaft, wo andere längst aufgegeben hätten. Geboren am 30. Juli 1973 in Hamm, zählt sie heute ...Weiterlesen

Anne Brorhilker – Staatsanwältin Cum-Ex

Juni 29, 2026

Wir stellen Maria Sibylla Merian als eine der frühesten feministischen Akteurinnen der Wissenschaftsgeschichte dar – eine Frau, die sich gegen patriarchale Strukturen, gegen eine unglückliche Ehe und gegen die Beschränkungen ihrer Zeit stellte, um ein selbstbestimmtes Leben als Forscherin, Unternehmerin und Mutter zu führen. Das ist die Sicht aus unserer Zeit zurück. ...Weiterlesen

Maria Sibylla Merian – Künstlerin

Februar 12, 2026

„§218 muss endlich auf den Müllhaufen der patriarchalen Geschichte.“ Journalistin, Politikerin, feministische Strategin für reproduktive Selbstbestimmung Kersten Artus gehört zu den prägendsten Stimmen für sexuelle und reproduktive Rechte in Deutschland. Ihr jahrzehntelanger Einsatz für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, ihre politische Arbeit und ihr Mut gegenüber antifeministischen Angriffen machen sie zu ...Weiterlesen

Kersten Artus

Seite [tcb_pagination_current_page] von   [tcb_pagination_total_pages]